Weidenstecklinge zur Wiederbegrünung

Am Samstag, dem 24.01.2026 trafen sich rund um Gewässerwart Christopher Stähler und den Lenne-Jedi Gerd Borgmann vier weitere Vereinsmitglieder um Weidengerten zu schneiden. Diese wurden am Vereinsheim in Bottiche mit Wasser gestellt, um dort Wurzeln zu ziehen, damit sie dann am Ufer der renaturierten Lennestrecke rund um die neue A45 – Brücke eingepflanzt werden können.

Zwar ist die Renaturierung schön anzusehen, es fehlt aber flächendeckend an Schatten spendenden Baumbestand, dessen Fehlen in den warmen Jahreszeiten der letzten Jahre dafür sorgte, dass sich das Wasser der dort sehr breiten und nun auch sehr flachen und langsam fließenden Lenne an diesen Gewässerabschnitt fast permanent auf über 20 Grad und darüber hinaus erwärmte, bis teilweise zu Spitzenwerten von 28 Grad, die manuell mit dem Thermometer gemessen wurden.

Werte über 20 Grad sind, auf Grund der sich reduzierenden Sauerstoffsättigung, problematisch für Salmoniden, so auch für unsere heimische Bachforelle und Werte darüber können letale Wirkung haben.

Leider gab es in dem Bereich auch schon früher Renaturierungsversuche mit kleinen Erlen entlang des Ufers und der stark frequentierten Wege von Spaziergängern und Hundeführeren. Jedoch musste leider festgestellt werden, dass bei fast allen Stecklingen, die nur brusthoch waren, die Spitzen abgebrochen waren, wie auch immer das passiert ist.

Deshalb wurden aus diesem Grund auch Stecklinge geschnitten, die bei der Pflanzung deutlich über 2,50m haben werden, als Bäume zu erkennen sein werden und wo man nicht einfach so an die Spitze kommt.

Zwar wird es viele Jahre dauern, bis eben diese Weidenstecklinge zu Bäumen herangewachsen sein werden und Hoffnung ist, wenn man Wünsche in den Bereich der Phantasie verschiebt, aber vielleicht klappt es ja diese Mal…!

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